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Es ist vorbei.

Ausschlafen: vorbei! Gedankenlos fernsehen: vorbei! Spontane Tagesgestaltung: vorbei! Nachrichtenabstinenz: vorbei! Gemütlichkeit: vorbei! Ein eigenes Leben haben: vorbei!

Alles vorbei, vorbei, vorbei. Fünf Monate, die meine waren, in denen ich tun und lassen konnte, was ich wollte. Die süße Zeit ‚dazwischen‘, zwischen Studienabschluss und Referendariatsbeginn, ist so schnell vergangen, dass man die letzten Sonnenstrahlen des Sommers noch fast spüren kann. (Nunja, sofern da überhaupt jemals welche waren…)

Morgen geht es los: Eine der letzten Hürden auf dem Weg zu einem erfüllten Lehrerdasein wird in Angriff genommen. Und das begleitet von all den Horrormeldungen, die einem schon im Studium – mal leise, mal laut – von Anfang an eingegeben wurden – sei es von Kommilitonen, Dozenten, Mentoren, Lehrern oder Referendaren. Von Selbstmordraten an Studienseminaren war da die Rede, vom Psychoterror der Ausbilder, von bleibenden Schäden weit über das Referendariat hinaus. Und wer wollte sich ganz davor verwehren – nach einer fünfjährigen ‚Gehrinwäsche‘.

So kam es also, dass mich gestern Abend urplötzlich die Panik beschlich. Ist das überhaupt alles richtig? Hätte es nicht attraktivere Alternativen zum Referendariat gegeben? Wäre eine Doktorandenstelle nicht eher das, was mir liegt? Und so weiter und so fort. (Sogar die Überlegung wieder im Einzelhandel zu arbeiten, erschien plötzlich wie das Nonplusultra. (Und tatsächlich: Ich könnte längst in leitender Position tätig sein, wäre ich niemals auf den Gedanken gekommen doch noch unbedingt studieren zu müssen…)).

Und dann, dem Universum sei’s gedankt, stieß ich auf diesen Blogeintrag zum ‚Referendariatshorrormeldungshorror‘.

Danke! So wird es vielleicht doch was mit einer ruhigen Nacht und einem angenehmen Start für all diejenigen, für die morgen  ‚der Ernst des Lebens‘ beginnt. – Mal wieder… 😉

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