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Im Moment habe ich das Gefühl, ich mache außer mich auf den Unterricht vorbereiten so gut wie nichts. Das ist auch gar nicht weiter schlimm und es macht mir wirklich Spaß. Allerdings frage ich mich manchmal wirklich, wie ich – wo ich es doch schon seit Jahren besser weiß – immer wieder in der Lage bin, mir mehr Arbeit zu verschaffen, als ich müsste.

Wie ich aber heute dazu gekommen bin, ist mir eindeutig klar: Mir tun meine SchülerInnen leid – und zwar sehr. Mitten im Jahr müssen sie ihre liebgewonnen Lehrer hergeben und sich von so einem unerfahrenen Frischling wie mir malträtieren lassen. Meistens passt es ja hinten und vorne nicht mit den Stunden und oft genug habe ich das Gefühl, die Klassen irgendwie hilflos zurückzulassen (ob das nun der Realität entspricht, sei mal dahingestellt). Und deswegen – und mit Blick auf die erste Note, die ich bald verteilen muss – hörte ich mich heute plötzlich im Unterricht sagen: „Wenn ihr möchtet, dann schreibe ich morgen gerne ein Übungsdiktat mit euch.“

Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist einen geeigneten Text zu finden. – Oder bin ich einfach nur wählerisch? Wie dem auch sei: ein Text ist nach stundenlanger Recherche gefunden (obwohl er immer noch nicht ganz exakt meinen Ansprüchen genügt (auch einen Selbstschreibversuch hatte ich gestartet…)) und die Unklarheiten aus der heutigen Stunde zum morgigen Klarstellen bereit. Und bei allem kann ich nur sagen: „Aber gerne doch!“

 

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