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Es war mir zwar schon in meinem Studium irgendwie, ganz tief in meinem Innern, bewusst, aber es wird doch nochmal deutlicher, wenn man mitten in der Materie steckt und nicht ganz allein steht mit seiner Meinung: Der Lehrerberuf ist einer, bei dem es keinen Feierabend gibt. Nie! Selbst, wenn man die Arbeit Arbeit sein lässt.

Vergleichen wir das Ganze beispielsweise mit einfachen Tätigkeiten: Putzen zum Beispiel. Stellt man sich morgens in die Küche, fängt an aufzuräumen, die Schränke auszuwischen usw., dann ist man irgendwann fertig. Die Küche blitzt und blinkt und man verspürt eine tiefe innere Befriedigung über das Ergebnis. (Das lässt sich genauso gut auf die Autoreinigung übertragen.) Oder nehmen wir einen handwerklichen Beruf: Tischler, Goldschmied, Fliesenleger (hier ließe sich nun viel aufzählen). Bei all diesen Berufen kann man ein Ergebnis sehen. Bei den jeweiligen Arbeiten ist ein Ende abzusehen. Was kann es zufriedenstellenderes geben, als mit seinen eigenen Händen etwas Neues zu schaffen, am Ende des Tages heimzukommen und freie Zeit zu haben? Feierabend eben.

 

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