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Es ist ja so eine Sache mit der Bewegung. Es gibt Menschen, die haben sie so optimal in ihren Alltag integriert, dass sie dazugehört wie die Luft zum Atmen und die ohne ihre regelmäßigen Bewegungseinheiten nicht mehr auskommen würden.
Mir geht es genauso – wenn ich einmal damit anfange. Lasse ich das Ganze aber auch nur zwei Mal schleifen, schleicht sich ganz langsam mein innerer Schweinehund an vorderste Front. Dann funktioniert es nicht mehr. Dann wird es zu einem sich-bewegen-müssen und das bedeutet: Stress. Und so siegt der Kleine immer wieder, denn ich habe ja schon sooo viel zu tun – und dann auch noch laufen? Wie soll ich das denn schaffen???
Wie das aber so ist, ist mein Verstand viel schlauer und kann seine Erfahrungen viel objektiver darlegen. Nur macht er das so sachlich, dass das Gejaule und Gejammer die logische Argumentation des Verstandes immer übertönt. Die beiden streiten also fröhlich vor sich hin. Und mit der Zeit ist es dann der Verstand, der Dank seiner Beharrlichkeit langsam aber sicher die Oberhand gewinnt: Eine halbe Stunde (mind.) Bewegung ein paar Mal die Woche steigert meine Produktivität, meine Konzentrationsfähigkeit, meine Ausgeglichenheit und mein Wohlbefinden. Und so wird es nicht mehr lange dauern, bis ich meine Laufstrecke zurückerobere und meinen Schweinehund in die hinterste Ecke des Kellers verbanne. Und dann gehört auch bei mir wieder das Laufen wie die Luft zum Atmen zu einem optimalen Alltag.

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