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Nicht, dass es das nicht schon lange wäre – schließlich unterrichte ich seit meinem ersten Tag im Referendariat eigenverantwortlich. Aber jetzt geht es in den kommenden Wochen ans Eingemachte: Klausuren. Im einen Fach weniger wichtig als im anderen – dennoch überaus wichtig im SchülerInnenleben (wie ich mich auch selbst noch erinnern kann). Die erste Klausur steht. Eine Seminarsitzung zur Klausurkonzeption hatten wir auch und nachdem ich da raus war, fühlte ich mich wie ein Versager. Das Seminar wurde nicht von meinem eigentlichen Ausbilder gehalten, sondern von einer anderen Fachleiterin, bei der ich immer das Gefühl habe, sie versprüht Ablehnung aus jeder ihrer Poren. Unser Gruppenergebnis hatte sie entsprechend ‚gewürdigt‘. So machte ich mir also wenig Hoffnung, dass der Entwurf meiner Klausur (Thema: Der Jugendliche in der Rechtsordnung, Klasse 8) bei meinem Fachleiter gute Resonanz erzielen würde. Tat er aber 🙂 Nur zwei wirklich winzige Änderungen sollte ich vornehmen und nun, nachdem ich sie auch meiner Fachobfrau in der Schule gezeigt habe und die sie ebenfalls abgesegnet hat, steht also meine erste Klausur 🙂 (Das Diktat von vor kurzem zähle ich irgendwie nicht in diese Kategorie, obwohl es ja auch eine benotete Leistung war.) Ich bin sehr gespannt, wie sie ausfallen wird. Im Großen und Ganzen glaube ich, bin ich aufgeregter als meine SchülerInnen – vor allem, wenn ich an die Korrektur denke. Aber das wird…

Die nächsten drei Unterrichtsbesuche sind ebenfalls geplant und so kann ich wenigstens ein bisschen den ’nicht-hinterherkommen-Druck‘ ablassen.

Auch wenn ich immer noch nicht mit allem, was meinen Unterricht etc. angeht, zufrieden bin, scheint es doch ab und an einen Lichtblick zu geben 🙂

 

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