Schlagwörter

, ,

Die letzten Tage / Wochen waren irgendwie zu viel. Für meinen Ausbildungsunterricht habe ich ständig gearbeitet und immer war alles nicht gut. Das wurde immer schön kommentiert – aber nur zwischen Tür und Angel. Danke. Zudem ein Unterrichtsbesuch mit der Aussage, alle meine Fehler lägen in meiner Lehrerpersönlichkeit begründet. – Das geht doch runter wie Öl… Und der Knaller: Heute gab es wieder einen Besuch. Den habe ich über das „freie“ lange Wochenende brav vorbereitet. Und nachdem ich gesucht und gesucht hatte, dann schlussendlich doch mit einem Text aus dem Buch gestaltet. DAS war natürlich der TOTALE Fehler, da das Buch per se „absolut schlecht“ ist. Also wieder zwei Tage gesucht – mit dem Fazit, dass es immer noch nicht gut war. Schlussendlich habe ich mir also einen Text aufdrängen lassen, der dann bei Fachleiter und Pädagogen aber sowas von mit Pauken und Trompeten durchgefallen ist.

Jetzt sitze ich hier und bereite noch einen Besuch vor. Bisher nur im Kopf, weil ich mir denke: Es ist doch sowieso egal. Stecke ich unendlich viel Arbeit rein, wird es schlecht, mache ich es nicht ebenso. Also wofür das alles? Da lasse ich es doch lieber (und korrigiere Klassenarbeiten. Die liegen hier (leider) auch noch).

Wie es den Anschein hat, bin ich nicht sonderlich geeignet. Würde es mir keinen Spaß machen mit den SchülerInnen zu arbeiten, ich hätte längst Bewerbungen geschrieben (und es ist ganz sicher nicht so, dass ich in der vergangenen Zeit nicht massenweise Stellenangebote gelesen hätte).

Advertisements