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Nachdem in den letzten Wochen alles eher nicht sooo rosig lief, hatte ich vor dem Wochenende wider Erwarten doch noch einen Unterrichtsbesuch, der mir wenigstens ein bisschen Hoffnung gab und an und für sich ganz ok lief (natürlich nicht perfekt, aber ich nehme an, das können Unterrichtsbesuche sowieso nicht sein). ‚Ganz ok‘ ist für mich schon eine enorme Steigerung (gut, ich gebe es zu: Ich bin über die Maßen selbstkritisch, weil perfektionistisch. Nur läuft’s damit im Referendariat – jedenfalls bei mir – eher gegen die Wand als in eine angemessene Richtung). So bin ich also eigentlich halbwegs zufrieden ins Wochenende gestartet. Bis langsam angekommen ist, dass in den nächsten 1,5 Wochen noch drei weitere Besuche in meinem anderen Fach anstehen (gewollt war das nicht von mir, sondern von meiner Fachleiterin). Und nun saß ich das ganze Wochenende gedankenblockiert herum und habe nichts zustande gebracht (wohl auch, weil ich Angst habe erneut zu hören „Ich möchte Sie inständig bitten ihre geplante folgende Stunde nicht zu halten.“). Noch nicht einmal meine reguläre Unterrichtsplanung steht. Und ganz ehrlich: Es geht auch nichts mehr. Mein Drang nur noch zu schlafen prägt sich immer mehr aus. Hinzu kommt eine generelle Unlust auf die Schule bzw. auf das Referendariat. Einziger Lichtblick: Mein neuer Ausbildungsunterricht in der Oberstufe, in dem ich bisher überwiegend positives Feedback bekommen habe, was nach der Odyssee der letzten Wochen eine absolute Wohltat ist.

Noch 33 Tage bis zu den Sommerferien…

 

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