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Ab Montag geht er los, der Endspurt zu den Sommerferien. Da warten noch Dienstbesprechungen, natürlich die Zeugniskonferenzen, diverse Treffen hier und dort, allerlei Schnick-Schnack (Stichwort: Bundesjugendspiele (die ich persönlich immer mehr als furchtbar fand)), Projektwoche, der ganz normale Seminarwahnsinn und ein Abschlussgrillen. Und dann geht es in die wohlverdienten Ferien. Schön, wenn man ein Ziel hat, auf das man hinarbeiten kann 😉

Im Ernst: Meine letzten Unterrichtsbesuche waren mit minderem Erfolg gekrönt (nur eine der unmöglichen Aussagen meiner Fachleiterin hinterher (und da hat sie sich noch zusammengerissen, da sie mich nicht alleine besucht hatte): „Quälen Sie die Schüler doch nicht, wenn es nicht abiturrelevant ist. Machen Sie doch lieber was Schönes.“ Und am gleichen Tag im Seminar: „Also, wirklich, ich habe in letzter Zeit nur handlungs- und produktionsorientierten Unterricht gesehen. Machen Sie doch in Zukunft mehr analytische Stunden.“ (Eine Klatsche für alle neuen ReferendarInnen.)). Ich hoffe sehr, dass ich all jenen glauben darf, die immer wieder beteuern, nach den Sommerferien würde es sich bessern.

Allerdings gibt es auch ein – für mich – ganz besonderes Ereignis, dass ich nicht unerwähnt lassen möchte: Mit meiner Politikklasse habe ich Kurzvorträge geübt. Jeder Kurzvortrag wurde bewertet. Die SchülerInnen durften sich jeweils zu zweit ein Thema suchen und das dann der Klasse präsentieren. – Natürlich nach vorher gemeinsam mit der Klasse festgelegten Kriterien. Im Prinzip haben es alle ganz gut gemeistert. Natürlich habe ich hinterher auch jeder Gruppe ein Feedback gegeben. Besonders wichtig war mir immer das kritische Hinterfragen von gefundenen Informationen. Irgendwie war es bei allen Gruppen nötig das anzumerken. Nur eine Gruppe hat mich komplett umgehauen. Die hat sich nämlich anscheinend jedes Feedback gut angehört und im Vortrag alles umgesetzt. Da blieben wirklich keine Kritikpunkte mehr offen. Ganz großartig war das 🙂

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