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Am Freitag war es so weit, der große Tag stand bevor. Alle Prüfungen geschrieben, alle Prüfungen gesporchen. Und nun stand sie an, die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse. Und ich habe sie das erste Mal von der anderen Seite erlebt. Ganz überragend war das und ich musste tatsächlich ein paar Tränchen verdrücken, als der ganze Jahrgang in die Festhalle einlief. So schön war das.

Es wurden Reden geschwungen, Sketche präsentiert und Auszeichnungen verliehen – und eine Auszeichnung hat mich ganz besonders beeindruckt: die, für das beste Abitur. Die Schülerin, die sich mit dieser Auszeichnung schmücken darf, hat einen Schnitt von sage und schreibe 1,0 hingelegt. Das muss man erstmal schaffen! Unglaublich!

Als die Abiturienten nach und nach auf der Bühne ihre Zeugnisse überreicht bekamen und ich vor allem die Rede unserer Schulleiterin hörte, dachte ich daran, was für ein wunderbares Gefühl es ist, dort zu sitzen bzw. stehen und quasi die Welt vor Füßen liegen zu haben. Was für Möglichkeiten! Was für unvorhergesehene Dinge da bevorstehen! Welcher Luxus, an diesem Punkt im Leben zu stehen!

Wünschen wir allen alles nur erdenklich Gute!

Und weil es so schön war und Juli Zeh eine der für mich besten Schriftstellerinnen ist, hier noch die Rede an die Abiturienten von 2010.

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