Schlagwörter

, , ,

Es ist soweit: Die letzte Ferienwoche ist angebrochen und meine Vorbereitungsausbeute sieht, ganz ehrlich gesagt, ziemlich mager aus: Ein paar Sequenzpläne, ein paar Ideen, eine Verabredung zur gemeinsamen Unterrichtsgestaltung, etwas Einlesearbeit, ein paar Bücher organisiert und ansonsten: nichts.

Nun gut, irgendwie funktioniert immer alles, also auch dieses Mal. Und die Woche ist ja noch nicht vorbei 😉

Was mich aber, mehr oder minder, am meisten beschäftigt, ist die Themenwahl für meine schriftliche Arbeit. Natürlich werde ich in meinem Lieblingsfach schreiben – im anderen würde ich mir wohl mein eigenes Grab schaufeln. Ein paar mir sympathische Ideen habe ich auch schon gesammelt. Die Kunst wird aber sein, diese Ideen so zu verpacken, dass sie der Prüfungsordnung und meinem Fachleiter genügen. Sprich: Ich habe 15 Seiten. DAS klingt jetzt erstmal wahnsinnig witzig, denn meine Bachelor- und Masterarbeit haben einige Seiten mehr verschlungen. Allerdings waren das auch wissenschaftliche Arbeiten und ich wusste, worauf ich mich einlasse und zudem hatte ich auch seit dem ersten Semester Zeit mich langsam ans wissenschaftliche Schreiben heranzutasten und es zu üben, sodass die Abschlussarbeiten den Abschluss dieses Entwicklungsprozesses darstellen konnten.

Mit der schriftlichen Arbeit jetzt ist es anders. Es ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern, mal wieder (genau wie die GUB-Entwürfe), eine gänzlich neue Form des Schreibens. Und das sollen wir können. Einfach so. Von jetzt auf gleich. Mit einem Fingerschnipp. Danke, liebe Urheber der APVO, ihr habt das wirklich ganz klasse gemacht. Und toll, wie ihr die Erkenntnis, dass Lernen Zeit und Entwicklungsmöglichkeiten braucht so wunderbar in eure Überlegungen habt einfließen lassen. (Aber das hat ja bei der G8-Reform schon nicht funktioniert…)

Wie auch immer, die Aufgabe liegt nun vor mir. Die Arbeit soll im Prinzip ein Stück des Unterrichts dokumentieren bzw. darüber berichten. Dieses Stück muss dabei so klein und eng gewählt sein, dass es auf 15 Seiten angemessen entfaltet werden kann. Und das irgendwie zusammenzubasteln wird die Aufgabe der nächsten Tage. Außerdem: Einen fiktiven GUB-Entwurf schreiben, damit ich wenigstens schon einmal geübt habe, bevor es ernst wird, weitere Sequenzpläne erstellen, eine Lektüre für meine Deutschklasse auswählen, mir Gedanken dazu machen, wie ich tollen Rechtschreib- und Grammatikunterricht machen kann und mir vielleicht auch schonmal die ein oder andere Klassenarbeit erstellen.

In diesem Sinne: Allen, die noch Ferien haben, einige schöne restliche Tage 🙂

Advertisements