In der letzten Woche habe ich mir einige Gedanken (nicht nur) zur Strukturierung der Schulstundenzeiten gemacht. Hier und da mag es schon Umstellungen hin zu 90-Minuten-Blöcken geben, einige Schulen mögen 60-Minuten-Einheiten, aber (eine ganz subjektive Empfindung von mir): Die meisten Schulen halten doch immer noch am 45-Minuten-Prinzip fest. Und ich frage mich ganz ernsthaft: Warum um Himmels Willen?? Was ist so attraktiv an der 45er-Taktung? Mir erchließt es sich einfach nicht.

Meiner Ansicht nach liegen die Vorteile von Doppelstunden auf der Hand:

  • Zeit für vernünftige und nicht abgehetzte Gruppenarbeit
  • zeitraubende organisatorische Dinge klärt man einmal und nicht doppelt
  • Zeitersparnis durch nur ein Begrüßungsritual (bis jedeR SchülerIn die Unterrichtsmaterialien auf dem Tisch hat, aufgestanden ist, guten Morgen gesagt hat und wieder sitzt, vergeht ein wenig Zeit)
  • die Möglichkeit, die Unterrichtsinhalte intensiver zu vertiefen
  • weniger Gepäck für die SchülerInnen (bei einem durchschnittlichen 6-Stunden-Tag entspricht das einer Einsparung von drei Schülbüchern nebst zugehörigen (Arbeits-)Heften und dem entsprechenden Gewicht im Rucksack!) (gleiches auch für LehrerInnen)
  • – …

Welche Punkte sprechen für einen 45-Minuten-Unterricht? Irgendetwas muss es doch sein, sonst würde sich das doch ändern?!
Ich bin ratlos, denn mir fallen keine ein…

Einen schönen Start in die neue Woche allen meinen LeserInnen 🙂

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