Kann das Referendariat eigentlich auch ein wenig objektiver sein? Weniger von Abhaengigkeiten geprägt? Was würde ich ändern, wenn ich könnte?

Zuallererst würde ich eine Reform dahingehend unternehmen, dass Fachleiter einen zwar durch die Ausbildung begleiten, einem vor allem motivierend unter die Arme greifen und Hilfestellungen geben, aber eben nicht die am Ende stehende über alles entscheidende Pruefung durchführen. Schließlich ist es nur menschlich, wenn sich sowohl Anti-, als auch Sympathien während der Ausbildung ergeben. Und damit die nicht in diese Prüfung hinenspielen, wäre es wünschenswert – eben genauso, wie in jeder anderen Ausbildung auch – dass sie von externen Prüfern uebernommen wird. – Es soll wohl schon Bundesländer geben, in denen das so ist…

Zudem würde ich mir wünschen, dass einige Fachleiter für mehr Transparenz in ihrer Ausbildung sorgen und offenlegen, wie sie bewerten, was einE ReferendarIn tun muss, um eine bestimmte Note zu bekommen. Teilweise habe ich nämlich das Gefuehl, dass ein paar Dinge eher willkürlich sind…

Ein ganz großer Wunsch ist auch, dass im Studium schon mehr Praxis eingebaut wird. Dass man dort schon lernt, wie man gute Stunden plant, wie man Themen für SchülerInnen anschaulich aufbereiten kann. Das kommt nämlich meiner Ansicht nach viel zu kurz.

Geht es nur mir so oder gibt es auch noch andere ReferendarInnen, denen es ähnlich geht? Oder vielleicht auch gestandene LehrerInnen, die sich noch an ihr Referendariat erinnern können und sich ähnlich gefühlt haben? Oder ist das alles Quatsch und ich empfinde das nur aus meiner persönlichen Situation heraus so? Welche Wünsche habt ihr an das Referendariat?

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