Mittlerweile bin ich endlich angekommen im lang ersehnten letzten Drittel des Referendariats. Puh! Mit dem heutigen Tag enden unsere kurzen Halbjahreszeugnisferien und ab morgen geht es ins letzte Halbjahr sowohl an meiner Schule als auch im Referendariat. Glücklich macht mich das alles, weil ich weiß, dass es bald endlich ein Ende hat. Endlich, endlich, endlich! Noch drei Besuche und dann stehen die Prüfungsvorbereitungen auf dem Plan. Vom Seminar gibt es demnächst eine Infoveranstaltung zu allen Formalitäten und im Prinzip stehen die Osterferien ja schon direkt vor der Tür. Danach wird’s ernst. Wie ernst, das werde ich erfahren, wenn ich meine Vornote Mitte März bekomme. Die kommt dann irgendwie so ein bisschen urplötzlich aus dem Wald spaziert… Ich bin gespannt…
Während ich mich freue, endlich quasi kurz vor dem Ende zu stehen, haben in der letzten Woche viele neue ReferendarInnen ihren Dienst angetreten und werden sich ebenfalls 18 Monate ausprobieren dürfen. Für einige wird es ein leichter Spaziergang werden, für andere eine Steilwandkletterei ohne Seil und doppelten Boden. Gibt es Tipps, die ich neuen KollegInnen mit auf den Weg geben würde? Ja, auf jeden Fall einen, der mir ganz besonders am Herzen liegt: Macht euch von allem euer eigenes Bild! Von AusbilderInnen, SchülerInnen, KollegInnen, Eltern, einfach von allem. Und zudem: Tauscht euch aus! Auch jetzt, nach einem Jahr, gibt es immer noch MitrefrendarInnen, die glauben, sie seien die einzigen, bei denen „es nicht läuft“. Glaubt mir: So ist es ganz und gar nicht. Und es hilft ungemein zu wissen, dass man mit diesem Gefühl nicht allein ist.
In diesem Sinne wünsche ich allen NeureferendarInnen einen tollen Start in den letzten Teil der Ausbildung, viel Durchhaltevermögen und eine Menge Erfolg!

Advertisements