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Einen der Sätze, den ich als erstes mit auf den Weg in mein Referendariat bekommen habe: Immer von hinten mit dem Planen anfangen.
Das sagt sich so leicht. Richtig verinnerlicht hatte ich das lange nicht. Da gab es soooo tolle Karikaturen, sooooo tolle Zitate, die mussten unbedingt in den Einstieg einer bestimmten Stunde. Und dann saß ich da mit meinem Talent, denn wie es wirklich und ganz konkret weitergehen sollte, davon hatte ich nicht so wirklich eine Ahnung. Dann kam wieder der besagte Satz in meinem Kopf vorbeispaziert. Nur danach passte der Einstieg nicht mehr und den wollte ich doch sooooooo gerne machen…

Mittlerweile kann ich nur sagen: Es ist mehr als eine Erleichterung den Satz „Immer von hinten mit dem Planen anfangen“ zu verinnerlichen und zu praktizieren. Wenn ich weiß, was am Ende einer Unterrichtsstunde oder -einheit rauskommen soll, dann fällt der Rest viel leichter (wobei ich dann ab und an lange nach passenden Texten suche… Das kann man aber auch leicht umgehen, indem man einfach selber Texte verfasst. – Ist oft auch schneller.). Und der Unterricht wird ergiebiger und stimmiger.

Kennt ihr das auch? Man findet Material, das man unbedingt gerne verwenden will und plant es auf Biegen und Brechen ein. Oder ist euch das völlig fremd?

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