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Wer schonmal ein Bewerbungsverfahren mitgemacht hat, wird das kennen: Die Stellenausschreibung erscheint, man liest sie sich durch, denkt: „Joa, passt.“, schreibt eine Bewerbung, sendet sie ab und dann…

 

 

 

 

 

…gähnende Leere.
Mit ganz viel Glück erhält man eventuell eine Eingangsbestätigung, meistens aber nicht. Und dann, wenn man
a) die Bewerbung schon wieder fast vergessen hat
oder
b) die Bewerbung und somit die potentielle Stelle mittlerweile schon längst abgeschrieben hat,
DANN kommt vielleicht und ganz eventuell doch noch eine Nachricht. Oft eine Absage. Gerne aber auch: „Sehr geehrte Frau Ella (in meinem Fall), bitte erscheinen Sie am nächsten Tag zum angegebenen Zeitpunkt zum Vorstellungsgespräch.“
In vielen Fällen wird auch einfach gar nicht davon ausgegangen, man würde dieses doch sehr langfristig terminierte Zusammentreffen absagen. Deswegen steht da dann auch nichts dazu.
Und: Natürlich, für jeden, der sich irgendwo bewirbt, gibt es nichts anderes als daheim zu sitzen und sehnsüchtig auf Nachrichten von künftigen Arbeitgebern zu warten. Privatleben, gar (berufliche) Verpflichtungen? Fehlanzeige.

Sagt man einen solchen Termin ab, war’s das meistens auch.
Spring, Bewerberlein, spring!

In der Landesschulbehörde sieht es nicht anders aus, nur dass es noch ein wenig komplizierter ist: „Ob du in den Lostopf springst, siehst du, wenn…

… du dann, wenn es schon längst zu spät ist, Stellen auswählen kannst –
oder eben nicht…“

 

 

Kleine Anmerkung noch am Rande: Natürlich gibt es auch Unternehmen, die ihren Bewerbern zeitnah und mit großzügiger Frist einen Termin für ein Vorstellungsgespräch anbieten und in diesem auch flexibel sind.

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