Schlagwörter

, , ,

Leicht nachzuvollziehen, dass meine beiden Bewerbungsgespräche nicht zum Erfolg führten. Wenigstens kam aber von zwei Bewerbungen eine Rückmeldung – die anderen sieben bleiben in den ewigen Jagdgründen des Bewerbungsuniversums verschollen…
Auf also zu Runde zwei…

… in der es keine weiteren Stellen (für meine Fächerkombination) gibt.
Wie sagte mein Freund so schön: „Tja, hättest du mal Physik gemacht.“
Frau Ella: „Oder wäre Ingenieurin geworden.“
(Anmerkung: Frau Ellas Freund ist Ingenieur. Frau Ellas Freund hat nach einer handvoll Bewerbungen direkt nach dem Studium einen richtigen Job bekommen. Mit einem richtigen Gehalt. In einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Frau Ella fragt sich schon lange, warum Lehrer sich immer wieder beweisen müssen, denn bis die mal in so einer luxuriösen Position sind, fließt viel, viel Wasser den Rhein hinab…)

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis muss ich es dann immer wieder erklären, wenn Bemerkungen wie „Na, warte erstmal ab.“ kommen (ehrlich gesagt: Ich kann es nicht mehr hören!): Es gibt ganz klare und vorgegebene Abläufe. Es gibt fixe Termine, zu denen die Stellen der ersten Ausschreibungsrunde ausgeschrieben werden. Dann gibt es eine Holterdipolterfrist, in der man sich auf Stellen bewerben kann, dann folgen Vorstellungsgespräche – in ebensolchen Hals-Über-Kopf-Aktionen. Dann gibt es Ab- oder Zusagen und alle Stellen, die dann noch nicht vergeben sind, dürfen nochmal neu und auch mit einer neuen Fachkombination ausgeschrieben werden. Das geht dann wieder genauso: Fixe Termine etc. Es gibt also definitiv kein „Na, warte erstmal ab.“ Wenn es keine Stellen gibt, gibt es keine und der nächste Einstellungstermin mit genau gleichem Prozedere ist dann erst wieder zum Sommer.

Ich werde jetzt weiter an meiner großartigen Schule mit unglaublich tollen SchülerInnen arbeiten. – Bis mein Vertrag dann Ende Januar ausläuft. Vielleicht gibt es nochmal eine Vertretungsstelle, darauf verlasse ich mich aber nicht, sondern werde, sofern alles klappt und eine meiner Bewerbungen außerhalb der Schule endlich mal Erfolg hat, der Schule den Rücken kehren.

Advertisements