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Ha! Langsam ist es so kurios, dass ich eigentlich nur anfangen kann zu lachen während ich hier sitze und diese Zeilen verfasse…

andierisAndrea hineterließ zu meinem letzten Beitrag einen Kommentar, in dem sie schrieb: „Das mit der Anmeldung bei der AOK ist mir auch passiert. […] Dann hab ich bei der AOK angerufen und dort war es kein Problem mich wieder rauszunehmen. Das hat dann auch recht zeitnah das LBV erfahren.
Das Vorgehen erschien mir auch merkwürdig, scheint aber durchaus üblich zu sein.“

Ich hoffte natürlich auch, dass es so wäre.

Mein erster Anruf bei der AOK:
Frau Ella: „Guten Tag, ich habe einen Willkommensbrief von Ihnen bekommen, bin aber gar nicht bei Ihnen versichert.“
AOK-Mitarbeiterin: „Geben Sie mir mal bitte Ihre Versicherungsnummer.“Frau Ella: „…“
[…]
Frau Ella: „Ich bin gar nicht bei Ihnen versichert und möchte gerne, dass Sie das rückgängig machen.“
AOK-Mitarbeiterin: „Das können Sie nicht, das kann nur Ihr Arbeitgeber.“
Frau Ella: „Aber Sie haben doch gar keine Unterschrift von mir.“
AOK-Mitarbeiterin: „Ja, das stimmt. Deswegen stehen Sie auch schon in unserer Fehlerliste. Trotzdem kann die Anmeldung nur von Ihrem Arbeitgeber storniert werden.“

Zwei Tage später kam ein weiterer Brief der AOK, in dem man mir hohe Nachversicherungsbeiträge androhte, sollte ich nicht schleunigst Angaben zu meiner Versicherung während des Referendariatszeitraums machen.
[Hier eine kleine Anmerkung dazu: Bis zu meinem Referendariat und seit meiner Geburt war ich tatsächlich bei der AOK versichert. Dort habe ich mich mit allem, was so dazugehört, mit Beginn meines Referendariats abgemeldet. – In diesem Zusammenhang ging der AOK auch der Nachweis über meine Weiterversicherung zu… Und noch eine nette Anekdote: Als ich damals von der AOK für meine neue Krankenkasse einen Nachweis meiner Versicherungszeiten wollte, erhielt ich einen Brief (inkl. Versicherungsnummer), in dem man mir mitteilte, ich sei niemals dort versichert gewesen…]

Mein zweiter Anruf bei der AOK:
Frau Ella: „Guten Tag, ich habe ein Schreiben von Ihnen bekommen, in dem Sie mich auffordern meine Krankenversicherung nachzuweisen. – Das liegt Ihnen bereits alles vor.“
AOK-Mitarbeiterin 1: „Geben Sie mir mal bitte das Aktenzeichen.“
Das macht Frau Ella.
AOK-Mitarbeiterin 1: „Ja, das steht hier in unserem anderen Programm. Ich kann Ihnen nicht sagen, weshalb die Kollegin Ihnen diesen Brief geschrieben hat.“
Frau Ella: „Würden Sie bitte vermerken, dass Ihnen der Nachweis vorliegt? Zudem habe ich noch etwas: Ich bin nicht bei Ihnen versichert.“
AOK-Mitarbeiterin 1: „Doch, natürlich. Ihr Arbeitgeber hat Sie bei uns angemeldet.“
Frau Ella: „Ich bin nicht bei Ihnen versichert, ich bin bei einer anderen Krankenkasse versichert.“
AOK-Mitarbeiterin 1: „Da muss ich Sie an die Kollegin weiterleiten.“
[…]
Frau Ella: „Guten Tag, ich habe ein kleines Problem…“
AOK-Mitarbeiterin 2: „Ja, das habe ich schon gehört. Da kann ich gar nichts machen.“
Frau Ella: „Aber Ihnen liegt doch gar nichts Schriftliches von mir vor. Sie haben doch noch nicht einmal eine Unterschrift.“
AOK-Mitarbeiterin 2 (etwas empört): „Die brauchen wir auch gar nicht.“
Frau Ella: „…“

Die gute Dame erklärte mir dann noch, dass sie zwar in der Landesschulbehörde anrufen könne, damit die Stornierung vorgenommen wird, aber ich sei dann eben nicht mehr versichert und das sei nicht vereinbar mit geltendem Recht…

In diesem Sinne verkrümel ich mich heute mal auf meine Couch und werde nachher vor lauter Lachbauchmuskelkater wohl kaum einschlafen können…

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