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Mein kurzes Zwischenspiel an der Realschule war mit dem Halbjahr vorbei. – Es war, auch wenn es teilweise nicht so klang, eine ganz gute Zeit, in der ich so viel gelernt habe. Vor allem hatte ich ein wunderbares Kollegium, das ich wirklich sehr vermisse. Seit dem neuen Halbjahr bin ich nun zurück am Gymnasium – und der Unterschied zu vorher könnte größer nicht sein. Zwar testen die SchülerInnen natürlich auch, aber im Gegensatz zu vorher genügt eine Ansage und alles läuft.
Worüber ich mich bisher an meiner neuen Schule sehr freue:
– zwei Deutsch-Förderklassen
– eine spontane Abschiedsfeier für eine Schülerin mit leckerem Essen und einem wirklich großartigen Spiel (Menschenmemory – kennt das jemand? Ich kannte es bisher nicht und finde es wirklich genial.)
– „Das ist die geilste Deutschstunde, die ich jemals hatte!“ (Fünftklässler bei einer meiner Vertretungsstunden)
– „Das ist ja besser als normaler Deutschunterricht.“ (einer meiner Förderschüler)
– arbeitsfähige Klassen
– eine „heile-Welt-Schule“ in einem ziemlichen Kaff
– ein Arbeitsweg, der zwar sehr lang, dafür aber sehr wenig frequentiert ist
– zwei freie Tage

Was weniger gut war: Aufgrund meines Stundenplans habe ich meinen Job an einer Nachhilfeschule von heute auf morgen verloren (Glück und Leid der Freiberuflichen). – Hieß es vorher noch, meine Stunden werden auf jeden Fall verlegt und ich muss unbedingt da bleiben, war die Entscheidung der Leiterin schon während meines Anrufs eindeutig: „Das kann man nicht verlegen. Dann nehmen wir wen anders.“ – Tja… aber auch daraus lerne ich und werde mich auch in diesem Bereich in Zukunft nur noch auf mich selber verlassen.
Alles in allem aber ein guter Start an der neuen Schule – der wahrscheinlich noch so lange andauert, bis ich Ostern wieder weg bin (dann werde ich vermutlich alle Namen meiner Kollegen kennen…)

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