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Kennt ihr diese Menschen, denen ständig (und ich meine wirklich ständig) alles zu viel, zu schwer, zu.. alles ist? Menschen, die immer stöhnen, die immer jammern und eigentlich nie zufrieden sind? – Nun, ich schon. Meistens bin ich sehr froh, wenn ich nicht allzu viel mit ihnen zu tun habe, denn sie rauben mir meine positiven Kräfte und das kann ich nicht leiden. Ganz und gar nicht!
Mein erster Eindruck von Lady Nr. 2 ist leider genau der einer notorischen Nörglerin, einer immer Unzufriedenen, immer Jammernden.
Es ist nicht leicht. Wirklich nicht. Während des Unterrichts versuche ich, es den TeilnehmerInnen möglichst leicht zu machen. Ich biete Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an und selbstverständlich adäquate Erklärungen – auch mehrmalige, denn: gerade grammatische Themen haben es – vor allem im fortgeschrittenen Niveau – in sich. Gerne schließe ich meine Erklärungen, die ich durchaus auch mit den TeilnehmerInnen zusammen erarbeite, mit den beschwingten Worten: „Ihr seht also, so schwer ist es gar nicht.“
Lady Nr. 2 lässt sich aber von nichts beeindrucken: Alles ist zu schwer, alles geht zu schnell, alles wird zu wenig erklärt. Und zwar immer.
Springen wir zum Hintergrund: Lady Nr. 2 ist zwar im Vorgängerkurs, dort aber nur sporadisch anwesend gewesen. Sie kommt selten pünktlich und muss meistens früh gehen. Zu Hause bleibt selbstverständlich keine Zeit zum selbstständigen Lernen und deshalb, so die Forderung an mich, sollte ich nun die komplette Grammatik, bitte doch von Beginn an, in diesem Kurs wiederholen.
Sorry, lautet meine Antwort, aber zwei oder mehr Kurse in einem kann keine Lehrkraft schaffen – und erst recht nicht die KursteilnehmerInnen.
Ehrlich gesagt, ich bin ein bisschen genervt…

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