Langsam lebe ich mich in mein neues Leben als selbstständige Sprachtrainerin richtig gut ein. Ich mag es, für mich selbst verantwortlich zu sein, mit Erwachsenen zu arbeiten, selbst viel zu lernen und alles, was sonst an der Schule noch so am Unterrichten dranhängt los zu sein. Kurzum: Ich fühle mich wohl. Ich fühle mich nicht mehr getrieben und orientierungslos, wie es das ganze Jahr zuvor war, in dem ich Bewerbung um Bewerbung geschrieben und verschiedene, ganz plötzliche Vertretungsstellen bekommen habe, aber nie einen richtigen Job, mit dem man ein Leben planen kann.
Eines Abends. Ich rechne mit einer Kundin aus meinem zweiten Standbein, die mich um halb neun noch anruft und gehe entsprechend vorbereitet ans Telefon. Wie sich herausstellt, wird dieser Anruf jedoch mein komplettes Leben sprichwörtlich über Nacht auf den Kopf stellen…

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