Schlagwörter

, , ,

Ich würde den Titel gerne groß schreiben und mich darüber freuen, dass ich nun auch endlich Dialekt spreche und diesen an Interessierte vermitteln darf. Aber beides trifft nicht zu. (Dennoch, Platt schnacken zu können wär schon zieeeeemlich genial.)
Nein, ich bin schlicht und ergreifend platt. Durch eine Misskommunikation dauern meine 50+Stunden-Wochen noch bis Ende des Monats an und ich merke, wie mich das erschöpft. So sehr, dass mein Gehirn sich manchmal in meinen Pausen abschaltet (natürlich nur im übertragenen Sinn… 😉 ) und ich entweder Reaktions-Sprachmüll produziere (was sehr zur allgemeinen Erheiterung beiträgt und somit eigentlich etwas sehr Positives hat) oder mich verstummen lässt, weil ich zwar sehe, dass mein Gegenüber mit mir spricht, ich aber die Dinge in meinem Kopf nicht so geordnet bekomme, dass ich antworten kann.
Was das Ganze so anstrengend macht? – Den Großteil der Stunden verbringe ich in einem 1:1-Training. Hier bin ich unablässig gefordert. Es ist eine wahre Wohltat, dann zwischendurch in meinem Gruppenkurs zu sein. Mittlerweile kann der nämlich einigermaßen gut sprechen und die TeilnehmerInnen können miteinander kommunizieren und zwar so gut, dass sie sich gegenseitig korrigieren und mittlerweile sogar ihre eigenen Fehler erkennen und diese selbstständig verbessern. Außerdem ergeben sich mittlerweile gute Gespräche, die die TeilnehmerInnen auch selbst gestalten, sodass ich die Rolle des Beobachters einnehmen kann. Die Zeit verfliegt dann förmlich.
Natürlich mag ich auch den Einzelunterricht, weil ich mich ganz auf eineN TeilnehmerIn einlassen kann, ich intensiver an verschiedenen Dingen arbeite und sich das Training individueller gestalten lässt. Dennoch freue ich mich darauf, wenn ich im kommenden Monat zehn Einheiten weniger unterrichte. – Aber vielleicht ist ja alles auch nur eine Sache der Gewöhnung? Anfangs hatte ich nach meinem Anfäner-Gruppenkurs jedes Mal Kopfschmerzen und musste mich oft hinlegen, weil es so anstrengend war… 😉

Advertisements