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Die Bahn streikt und ich habe unerwartet eine kleine „Verschnaufpause“, denn ich bin auf die Bahn angewiesen. Während der zwei Streiktage fahren meine Züge abends nur eingeschränkt und so musste ich ein paar Termine verschieben, sodass ich nun einen ganzen Nachmittag zu Hause bin. – Am Anfang frage ich mich oft, wenn so etwas passiert, was ich bloß mit der ganzen Zeit machen soll, doch meistens zeigt sich, dass diese Sorgen ganz unbegründet sind. Die Stunden fliegen dahin… Und das ist schön. Ich finde es sehr angenehm, mir die Zeit zu nehmen, um mich zu langweilen, einfach mal nichts zu tun – jedenfalls nichts mit einem bestimmten Ziel – und alles so zu nehmen, wie es sich ergibt. Das ist quasi wie ein kleiner Kurzurlaub. – Einfach herrlich! Danke, liebe Bahn! (An dieser Stelle kann ich ruhig anmerken, dass alle Streikenden meine volle Unterstützung haben!)
Und während ich heute Morgen noch in meinem Sprachkurs saß und es draußen ungemütlich kalt war, genieße ich nun meinen Nachmittag in der Sonne. – Glücklicher geht es doch eigentlich gar nicht. 🙂
Und ihr? Hat euch der Streik ebenfalls eine wundervolle Verschnaufpause gegönnt?

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