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Da bin ich mal wieder. – Heute gesundheitlich angeschlagen und deswegen mit etwas Zeit zum Bloggen. Auch mal wieder schön – jedenfalls der zweite Teil.
Nachdem ich neulich darüber geschrieben habe, was man als freiberuflicheR LehrerIN braucht, ist mir aufgefallen, dass eine Sache, die ich angesprochen hatte, noch fehlte: Die Krankenversicherung. Da gab es nämlich gar keine Infos drüber, das stand da nur (wegen falscher Verknüpfungen in meinem Kopf).
Selbstverständlich braucht man eine Krankenversicherung. Auch, wenn man freiberuflich unterwegs ist. In meinem ganzen Leben habe ich die Krankenversicherung noch nicht angezweifelt und finde es unvorstellbar, keine zu haben.
Mir ist die gesetzliche Krankenversicherung sehr sympathisch, denn in ihr finde ich Ansätze einer Solidargemeinschaft wieder, die an anderen Stellen fehlen. Während meines Referendariats war ich kurzzeitig privat versichert und muss sagen, dass mir diese Form der Krankenversicherung nicht so gut gefällt. Aber hier muss jeder selbst entscheiden und ich denke, jedeR hat gute Gründe das eine oder das andere zu wählen.
Als SelbstständigeR / FreiberuflicheR hat man die Möglichkeit, zu wählen. Finanziell lohnt es sich ab einem bestimmten Einkommen wahrscheinlich in die private Versicherung zu wechseln.
Wählt man eine gesetzliche Krankenversicherung, muss man zunächst mal – wie an allen anderen Stationen auf dem Weg zur „Arbeit auf eigene Rechnung“ – alle Prognosen offenlegen. Generell wird per Gesetz quasi ein „Grundeinkommen“ für Selbstständige / Freiberufliche festgelegt. Es ist dann egal, ob man dieses Geld auch verdient, den zugehörigen Satz muss man zahlen. Das ist aber alles kein Drama. Es gibt die Möglichkeit, auch ein niedrigeres Einkommen festlegen zu lassen. Hierzu stellt man einen Antrag, in dem man alle Vermögenswerte angeben muss. Vordrucke dafür hält die Krankenkasse bereit. Übersteigen die Vermögenswerte einen bestimmten Betrag nicht (in 2015 sind das um die 11.000€), zahlt man einen niedrigeren Satz. Hier hilft es, sich direkt an die Krankenkasse zu wenden. Das ist alles ganz unkompliziert. Und schwuppdiwupps ist man versichert. 😉

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