Schlagwörter

, , , , , ,

Sonne, Meer, Wellen, Salzwasser…. Ich hoffe, eine imaginäre Palme ploppt bei diesen Worten ebenfalls auf, das Gefühl von 30° auf der Haut, eine leichte Brise im Haar….
Schön war’s im Urlaub, abenteuerreich, warm, lecker, erholsam, entspannt… Und den ersten Ort für die erste Filiale habe ich auch schon gefunden. 😉 Ich würde selbstverständlich ganz selbstlos hinfliegen – für ein paar Monate – um alles in die Wege zu leiten – vielleicht auch ein Jahr… 😉

Was aber hat sich außerhalb des Urlaubs getan? – Kurz und knapp: alles und nichts:
Ein gemütliches Café in der Innenstadt. Ein kuscheliger Platz am Fenster. Zwei Frauen, zwei Kaffees, ein Handy und ein Block.
Bis zu diesem Szenario gab es schon das ein oder andere Treffen, Ideenaustausch, Begeisterung, tonnenweise Motivation und das überwältigende Gefühl: Ja, genau das ist der richtige Weg.
Vor meinem Urlaub fand das erste Coaching statt. Es war ein Nieselregentag, grau, kalt, nass, eklig. Nur zwei Frauen sind mit einer rosaroten Wolke über ihren Köpfen durch die Stadt geschwebt, auf dem Weg zum ersten Treffen mit dem Existenzgründungsberater.
Man stelle sich vor: Kreativität, Enthusiasmus, Motivation auf der einen Seite; ein Bankvorstand auf der anderen. – Nach dem Treffen hat es über uns mehr geregnet, war es grauer, kälter, nasser, ekliger als bei allen anderen Passanten. Unsere Vorstellungen von unserer Schule leiten sich aus uns selbst, aus den Erfahrungen, die wir bereits gemacht haben und aus den Rückmeldungen unserer SchülerInnen ab. Natürlich ist das, was wir am Ende, das ja erst der Anfang sein kann, sehen, ein Ideal. Natürlich sind wir uns klar darüber, dass sich alles „lohnen“ muss, im wahrsten Sinne des Wortes. ABER: Wo kämen wir denn hin, wenn wir dieses Ideal nicht hätten? – Ganz einfach: zu einer unmenschlichen Abfertigungsmaschine.
Nun, mitgenommen aus dem ersten Gespräch mit unserem Berater haben wir:
1. Ohne die Unterschiede, die wir machen wollen, machen wir einfach nur das, was tausend andere auch machen.
2. Selbst wenn wir unsere Unterschiede einfließen lassen, ist das eigentlich auch nicht so toll, weil es andere dann direkt nachmachen.
Wir brauchten ein wenig, um wieder zu Atem zu kommen.
Im Grunde ist es doch so: Diese beiden Dinge, kann man wirklich jedem Unternehmensgründer nennen. Jedem. Ließe man sich davon entmutigen, gäbe es keine Innovation mehr, keine Neugründungen, Stillstand.
Einem Friseur, der einen Salon gründen will, zu sagen, er mache ja sowieso nur das gleiche wie alle anderen, ist ein wenig tautologisch, denn das weiß er wohl selbst.
Es ist sehr gut, kritische Aspekte zu hören. Das sind oft Dinge, die man in seiner Euphorie (un)wissentlich übersieht. Es wird weitere Beratungen geben. Aber unser Plus bleibt. Punkt. (Im Übrigen: schön, wenn es andere übernehmen. Im Prinzip hätten wir dann sogar eines unserer Ziele erreicht. 🙂 )

Advertisements